Mineralien und Kristalle


Mineralien und Kristalle

Mineralien und Kristalle regen seit Urzeiten die Phantasie der Menschen an. So wird beispielsweise Kristallen eine heilende Wirkung als "Heilsteine" zugeschrieben. Allerdings ist die Wirkung der sogenannten Steinheilkunde wissenschaftlich nicht erwiesen und wird eher der Esoterik als der Naturheilkunde zugerechnet. Die Wissenschaft bezeichnet als Mineralien Steine und andere feste Körper, die eine Kristallstruktur und bestimmte chemische Eigenschaften aufweisen. Die umgangssprachliche Bezeichnung "Edelsteine" umfasst auch solche Steine, die als Schmuck oder Dekoration verwendet werden, jedoch keine Mineralien im eigentlichen Sinne sind. Im engeren Sinne gilt als Edelstein nur ein Mineral ab einer gewissen Härte, alles andere wird als Schmuckstein bezeichnet. Aus welchem Blickwinkel man es auch betrachten mag, ein Kristall ist jedenfalls ein zeitloses Kunstwerk der Natur.

Anwendungsbereiche für Mineralien und Kristalle


Edelsteine und Mineralien im Alltag

Ohne Kristalle und Mineralien würde unser Leben anders aussehen. Edelsteine sind nicht nur schön, und somit als Schmuck, Geschenk und Dekoration zu allen Zeiten beliebt. Edelsteine sind auch in Technik, Wissenschaft und Produktion unerlässlich. So sorgte fast ein Jahrhundert lang der Tonabnehmer aus Diamant für den kristallklaren Klang der Schallplatten. Auch in der Naturheilkunde werden Mineralien und Kristalle verwendet, obwohl ihre Wirkung wissenschaftlich bezweifelt wird. So schrieb bereits die Mystikerin Hildegard von Bingen über die heilsame Wirkung "tugendhafter Edelsteine". Die sogenannte Steinheilkunde erfreut sich besonders im Bereich der Esoterik großer Beliebtheit. Die harmonische Wirkung der schönen Steine wird hier oft zusammen mit Blüten, Farben und Räucherwerk verwendet. Tonminerale wie Lavaerde haben immerhin eine nachgewiesen reinigende Wirkung. In der Forschung geben minerale Fundstücke Aufschluss über prähistorische Zeiten.



Edelsteine und Schmucksteine



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